[Dead Space 3] Angespielt & Durchgespielt

Ab in den RaumanzugSchon am 07. Februar – also vor nicht mal einer Woche – erschien der dritte Teil der bislang schon erfolgreichen Dead Space – Reihe. Mit Dead Space 3 wurde erstmals der Schritt gewagt, das gesamte Spielgeschehen weiter zu verbreiten, an unterschiedlichen Handlungsorten treffen wir unseren Charakter aus den ersten Teilen wieder und schlagen, schießen oder fliegen durch düster gestaltete Szenen und treffen nicht zu knapp auf Kreaturen, die schon im hellen zu viel wären.

Romantik pur zwischen an der GruseleiDer neue Teil spielt zum Großteil auf einem Eisplaneten. Grafisch und Musikalisch kann sich der Nachfolger von Dead Space 2 sehen lassen. Lichteffekte unterschwellige Geräusche verbessern die unangenehme – dennoch gewollte – negative Stimmung, die sich sehr schnell auf den Spieler überträgt. Hinter jeder Tür oder Ecke könnte etwas lauern, das entweder schon durch Laute auf sich aufmerksam gemacht hat oder gemeinerweise heimlich, still und plötzlich auftaucht. Schreckmomente sind da obligatorisch.

Ich als Quereinsteiger in die Dead Space – Reihe konnte mich schnell mit Steuerung und Interaktion identifizieren, auch wenn die ersten Bewegungen und Schussversuche zweifelsfrei nicht perfekt waren. Allerdings konnte ich mich als Shooter-Spieler bis zum Ende nicht daran gewöhnen, auf sämtliche Extremitäten zu zielen, nur nicht auf den Kopf. Doch spätestens nach dem 10ten Sterben sollte jeder verstanden haben, dass es eben nicht effektiv ist, den Kopf ins Visier zu nehmen. Was mich sehr gefreut hat, war die Anpassung und Neuerstellung kompletter Waffen, der Umfang hierbei ist meiner Meinung nach groß genug, ohne zu unübersichtlich zu werden. Wer die Tipps zu Beginn aufmerksam liest wird sich auch hier schnell zurecht finden.

gigantischer Bohrer "kehrt" alles zusammenStory technisch knüpft der dritte Teil an die Vorgänger an und ist abgesehen von möglichen Bonusmissionen recht linear gehalten. Das fällt jedoch nicht weiter störend auf da man durch Funk und allerlei elektronische Helfer im Raum-/Kampfanzug stets weiß wo es weiter gehen sollte. Doch alle Elektronik hilft auch nicht bei immer wieder eingebauten kleineren Aufgaben, bei dem doch das Hirn etwas mehr angestrengt werden muss, als manchen lieb sein mag. Unschaffbar oder besonders schwierig sind allerdings diese Rätsel nie. Der Spieler ist lediglich dazu aufgerufen die Story aufmerksam zu folgen, und auch kleine verstecktere Hinweise schnell wahrzunehmen, da es sonst zu einer Überflutung an Aliens kommen kann, der man nicht mehr Herr werden kann.

Schön ist – und das war für mich der Haupt-Kaufgrund – die komplette Kampagne ist auch mit einem Freund spielbar (Coop). Hier ist man dann immer zu zweit unterwegs und bestreitet die gleiche Mission – nur eben nicht völlig allein.

Für mich ist Dead Space 3 eine klare Empfehlung für Fans der Reihe, des Genres der „Horrorspiele“ aber auch für Quereinsteiger wie mich. Wem bereits vorherige Titel nicht zugesagt haben sollte aber besser die Finger davon lassen.

!! Achtung Spoiler & FSK 18 !!
Zum Schluss noch das Ende von dem von mir gespielten Coop-Modus. Ich wünsche Viel Spaß

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